Sesto Fiorentino

Die Gemeinde Sesto Fiorentino liegt in der italienischen Toskana zwischen Florenz und Prato. Sesto Fiorentino ist ein guter Ausgangspunkt, um von hier aus die Schönheit der Toskana zu erkunden. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist die kleine Gemeinde gewaltig und schnell gewachsen. Heute leben in Sesto Fiorentino fast 48.000 Menschen, das Gemeindegebiet verschmilzt an einigen Stellen mit Florenz, der Hauptstadt der Toskana.

Ausgrabungen haben ergeben, dass schon im Mesolithikum, also in Mittelsteinzeit vor 9000 Jahren, vereinzelt Menschen hier gelebt haben. Die Etrusker, deren Verbreitungsgebiet im Norden des heutigen Italien lag, haben ebenfalls ihre Spuren auf dem Gebiet von Sesto Fiorentino hinterlassen. Die Grabanlagen La Montagnola und La Mula aus dem siebten Jahrhundert vor Christus sind bis heute erhalten.

Als „Sextus ab urbe lapis“ wurde Sesto Fiorentino von den Römern gegründet. Die Bezeichnung deutet darauf hin, dass Sesto Fiorentino damals sechs Meilen vom Stadtzentrums von Florenz entfernt lag. Im Mittelalter gehörte Sesto Fiorentino zum Einflussbereich des Erzbischofs von Florenz. Damals entstand auch die Kirche San Martino, die noch heute steht und besichtigt werden kann. Während der Renaissance gehörte der Ort zum Königreich Florenz, von dessen Glanz es etwas abbekam. (mehr bei piazze.de)

1735 war es der Marquis Carlo Ginori, der in Sesto Fiorentino eine der ersten Porzellan-Fabriken in Europa errichtete. So entstand zeitgleich mit der deutschen Stadt Meißen auch in der Toskana eine Porzellan-Manufaktur. Unter dem Namen „Richard Ginori“ wird bis heute in Sesto Fiorentino Porzellan hergestellt – hier steht die größte Porzellanfabrik Italiens. Handwerker der Fabrik erwarben hier viel Wissen und einige von ihnen eröffneten ihren eigenen Betrieb, in dem sie Töpferarbeiten und Keramiken herstellten. Heute gibt es über einhundert Töpfer- und Keramikbetriebe in Sesto Fiorentino und am Instituto Statale d’Arte, der staatlichen Kunstakademie, die zur Universität von Florenz gehört, aber in Sesto Fiorentino residiert, wird heute die Töpferei mit akademischem Anspruch gelehrt.

Gleich vor der Tür von Sesto Fiorentino liegt der Flughafen Amerigo Vespucci – es sind nur vier Kilometer von der Stadtgrenze zum Flughafen Florenz. Klar, dass man da auch Florenz schnell erreichen kann. Florenz hatte ernorme wirtschaftliche Kraft im späten Mittelalter und vor allem in der Renaissance. Hier regierten die Medici, hier gab es Geld und Kultur. Zahlreiche einmalige Bauwerke und mit den Uffizien eines der berühmtesten Museen der Welt bezeugen den Reichtum der Stadt. Die Altstadt von Florenz steht bereits seit 1982 unter UNESCO Schutz. Die Nähe zu Florenz macht die kostengünstigen Ferienwohnungen und Hotels in Sestro Fiorentino sehr attraktiv. Man spart teilweise 1/4 zu vergleichbaren Objekten direkt in Florenz.

Von Sesto Fiorentino aus ist auch nicht weit bis Prato, etwas nördlich. Auch Prato hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter tolle Gebäude aus dem Mittelalter.

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